Ein Insider-Bericht von Felix P.:
Sonntag Vormittag um halb zehn. Die sieben Schüler und ihre zwei Betreuer von der Montessorischule Storchennest finden sich am Bahnhof Wien – West ein. Ihr Ziel: Ein Zug der ÖBB nach Innsbruck. Innsbruck Hauptbahnhof halb vier am Nachmittag. Der Autobus in den die Gruppe umsteigt fährt ab in Richtung St. Sigmund. Zu einer Selbstversorgerhütte in der Nähe des Schigebiets Kühtai. In dieser Hütte werden die Schüler zusammen mit zwei anderen Freien Schulen ihre Schneewoche verbringen. Fünf Tage lang. Gekocht wird in Gruppen, wo eine immer ein Abendessen und ein Frühstück richtet. Mittagessen gibt es auf Schihütten. Für die Storchennestler meistens auf der Hütte Zum Kaiser Maximilian, auf 2300 Meter Seehöhe.
Am ersten Abend wird erstmal das Gepäck ausgeräumt und sich ein Schlafplatz gesucht. Außerdem schaut man sich die neue Umgebung genau an. Nach dem Abendessen, es gab Spaghetti Bolognese, gingen auch einige Kinder der Storchennestschule, der Freien Montessorischule Stams und der Freien Schule aus St. Georgen in Oberösterreich, auf einen Hang gleich neben der Hütte rodeln. Um kurz vor 12 gehen die meisten ins Bett. „Au, mei Kropf!“ sagt ein Schüler aus Tirol als er sich seinen Kopf anhaut. Die Storchennestler, die dies hören finden es ziemlich lustig. Montag in der Früh. Nach dem Frühstück geht es zur Bushaltestelle gleich bei der Hütte. Der Bus um fünf vor neun wird verpasst und deshalb der Schibus um halb zehn genommen. Mit dem geht es in zehn Minuten dauernder Fahrt ins Kühtai. Dem höchst gelegenen Schigebiet Österreichs.
Die Tiroler und einige andere Schüler die es schon sehr gut können fahren gleich auf die roten und schwarzen, die anderen tasten sich erst einmal auf einer blauen Piste heran. Am ersten Tag macht es dank dem nicht so schönen Wetter nur halb so viel Spaß. Als Entschädigung scheint aber die restlichen drei Tage an denen gefahren wird die Sonne.
Besondere Vorfälle während der Tage gibt es nicht unbedingt. Ein Schüler aus dem Storchennest fährt am dritten Tag mit einem anderen Schüler aus Tirol zusammen. Außer einer blutenden Lippe hier und einem angehauten Arm da, ist aber zum Glück nichts passiert.
Das Schlafen geht die ersten Tage bei den Buben aus dem Storchennest nicht so gut. Am Abend vertreibt man sich die Zeit mit Spielen und Musik.
Am Freitag danach geht es auf dem gleichen Weg zurück. Es hat allen gefallen. Nur vom Snowboarden und Schifahren im Schnee hätte man noch mehr haben können.