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Schneewoche Tirol Jänner 2010

Ein Insider-Bericht von Felix P.:

Sonntag Vormittag um halb zehn. Die sieben Schüler und ihre zwei Betreuer von der Montessorischule Storchennest finden sich am Bahnhof Wien – West ein. Ihr Ziel: Ein Zug der ÖBB nach Innsbruck. Innsbruck Hauptbahnhof halb vier am Nachmittag. Der Autobus in den die Gruppe umsteigt fährt ab in Richtung St. Sigmund. Zu einer Selbstversorgerhütte in der Nähe des Schigebiets Kühtai. In dieser Hütte werden die Schüler zusammen mit zwei anderen Freien Schulen ihre Schneewoche verbringen. Fünf Tage lang. Gekocht wird in Gruppen, wo eine immer ein Abendessen und ein Frühstück richtet. Mittagessen gibt es auf Schihütten. Für die Storchennestler meistens auf der Hütte Zum Kaiser Maximilian, auf 2300 Meter Seehöhe.

Am ersten Abend wird erstmal das Gepäck ausgeräumt und sich ein Schlafplatz gesucht. Außerdem schaut man sich die neue Umgebung genau an. Nach dem Abendessen, es gab Spaghetti Bolognese, gingen auch einige Kinder der Storchennestschule, der Freien Montessorischule Stams und der Freien Schule aus St. Georgen in Oberösterreich, auf einen Hang gleich neben der Hütte rodeln. Um kurz vor 12 gehen die meisten ins Bett. „Au, mei Kropf!“ sagt ein Schüler aus Tirol als er sich seinen Kopf anhaut. Die Storchennestler, die dies hören finden es ziemlich lustig. Montag in der Früh. Nach dem Frühstück geht es zur Bushaltestelle gleich bei der Hütte. Der Bus um fünf vor  neun wird verpasst und deshalb der Schibus um halb zehn genommen. Mit dem geht es in zehn Minuten dauernder Fahrt ins Kühtai. Dem höchst gelegenen Schigebiet Österreichs.

Die Tiroler und einige andere Schüler die es schon sehr gut können fahren gleich auf die roten und schwarzen, die anderen tasten sich erst einmal auf einer blauen Piste heran. Am ersten Tag macht es dank dem nicht so schönen Wetter nur halb so viel Spaß. Als Entschädigung scheint aber die restlichen drei Tage an denen gefahren wird die Sonne.

Besondere Vorfälle während der Tage gibt es nicht unbedingt. Ein Schüler aus dem Storchennest fährt am dritten Tag mit einem anderen Schüler aus Tirol zusammen. Außer einer blutenden Lippe hier und einem angehauten Arm da, ist aber zum Glück nichts passiert.

Das Schlafen geht die ersten Tage bei den Buben aus dem Storchennest nicht so gut. Am Abend vertreibt man sich die Zeit mit Spielen und Musik.

Am Freitag danach geht es auf dem gleichen Weg zurück. Es hat allen gefallen. Nur vom Snowboarden und Schifahren im Schnee hätte man noch mehr haben können.

Das Windräder-Projekt findet einen würdigen Abschluss

PRESSEBERICHT in den Bezirksblättern: " Das geförderte Projekt „Luft – WindRad“, das über Monate in den Alltag des Storchennestes eingebaut worden war, wurde jetzt feierlich präsentiert und die selbst gebauten Windräder wurden in Betrieb genommen!

KAISERSDORF (IN). An der Orts-einfahrt stehen sie, die fünf Windräder der Schüler der Alternativ Schule Storchennest. Zur feierlichen Präsentation versammelten sich die Landesabgeordneten Erich Trummer, Willi Heißenberger und Grete Krojer, Vizebürgermeisterin Christine Grubich, Vereinsobfrau Karin Parapatits, Schulleiterin Doris Pfneissl-Gruber, Klimabündnisvertreterin Michaela Hauer, Eltern, Betreuer und Schüler. Direktorin Pfneissl-Gruber erklärte das Projekt: „Die Schülerinnen hatten die Möglichkeit sich spielerisch mit dem Thema Luft auseinanderzusetzen.“ Schwerpunkte waren die Atmung, die Luftverschmutzung, die Geschichte der Luftfahrt, etc. Dabei kam es auch zu Experimenten mit dem Luftdruck und dem Bau von kleinen Windrädern. Die in der Gruppe geplanten Arbeitsschritte ließen Raum für Diskussionen. Es wurde ein Forschen und Entwickeln in seiner reinsten Form. Das Ergebnis sind fünf verschiedene Modelle, vier nach bestehenden Vorbildern, eines davon frei erfunden. Viele, allen voran Projektbetreuer Josef Reumann, opferten ihre Sommerferien dem Bau der großen Windräder. Die prominenten Festredner gratulierten den Kindern und den Storchennestbetreibern zu diesem Projekt und lobten, dass Innovation und Kreativität von der Alternativschule, die vor sechzehn Jahren als Kindergarten mit vier Schülern begann, stets so gefördert werden."

 

Weiters hier das Titelblatt der BVZ und der Bericht in BURGENLAND MITTE:

Schnappschüsse April 09

Das Windräder-Projekt

Im Dezember 2008 starteten die Vorbereitungen zum Projekt "Windräder". Der Antrag um die Förderung durch den "ForschungsScheck" des bm:ukk wurde positiv bewertet und somit stand dem Planen, Denken, Besprechen, Konstruieren und Bauen nichts mehr im Wege.

Exkursion ins Heindl Schokomuseum Wien (Sekundaria)

Schnappschüsse Fasching 09

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