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Storchennest 2012
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Allgemeine Schulentwicklung 2008/09

 

 

Wir begleiten in diesem Schuljahr 34 SchülerInnen im Storchennest, davon besuchen 17 SchülerInnen die Primaria (1.- 4. Schulstufe) und 17 SchülerInnen die Sekundaria (5.-8. Schulstufe). Von den 17 Primaria-SchülerInnen sind 2 SchulanfängerInnen. 3 SchülerInnen besuchen die 8. Schulstufe.

 

 

Wir starten das Schuljahr mit den BetreuerInnen Verena Schwameis, Stefanie Tuczai, Josef Reumann, Ulrike Kovacs, Markus Iby und Doris Pfneiszl-Gruber, die mit Anfang September wieder die Schulleitung übernimmt. Ende März scheidet Ulrike Kovacs aus dem Team aus. Ein Schüler, der im Rollstuhl sitzt, wird täglich von einer zusätzlichen Betreuerin begleitet. Başak Taş ist eine Volunteer aus der Türkei, die über EVS für ein halbes Jahr fast täglich das Storchennest besucht und sich einbringt. Gegen Ende des Schuljahres unterstützen „Elternbetreuer“ das Betreuerteam und helfen ein- bis zweimal die Woche im Schulalltag mit.

 

Die räumliche Trennung zwischen Primaria und Vorsekundaria bzw. Sekundaria wird beibehalten. Die jüngeren wie auch die älteren Schüler behalten die jeweils eigenen  Bereiche für Kochen, Kreative Arbeiten, Mathematik, Deutsch, Laborarbeiten. Garten, Musik- und Spielzimmer, Weltenraum, Bauecke und Bewegungsraum werden gemeinsam genutzt. Im 2. Semester richten die Sekundariaschüler ihren Sekundariaraum ein. Ab April 09 steht den SchülerInnen im Garten ein altes Auto für Rollenspiele zur Verfügung.

 

Ein zusätzliches Raumangebot stellt die Benützung des Turnsaales der Kaisersdorfer Volkschule und des Kaisersdorfer Fußballplatzes dar. Diese Möglichkeiten werden uns von der Gemeinde Kaisersdorf und vom Fußballverein kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Kontakt zur Hauptschule Horitschon wird wieder aufgefrischt. Der Turnsaal der Hauptschule steht uns bei Bedarf montags zur Verfügung.

 

Die Jahresberichte beinhalten die Fächerbereiche Ästhetik, Gesellschaft, Natur, Sprache und Religion und basieren auf dem Entwicklungsprotokoll jedes einzelnen Schülers, das mittels eines speziell dafür erarbeiteten Computerprogrammes durch Eintragungen der Betreuer auf dem aktuellen Stand gehalten wird. Es steht Eltern jederzeit zur Einsicht zur Verfügung und dient als Arbeitsgrundlage für Elterngespräche, die einmal im Jahr verpflichtend sind, aber auf Wunsch von Eltern oder BetreuerInnen öfter stattfinden können.

 

 

 

Primaria:

 

Die Primariakinder werden von Ulli, Stefanie und Markus betreut. In den Bereichen Garten, Mittelzimmer, Bewegungsraum und im Musikzimmer werden Primaria Kinder auch von Joe, Verena und Doris betreut. Ab Mai ist auch Doris für Primariakinder zuständig.

 

Ein Fixpunkt im Alltag der Primariakinder ist die täglich frei erzählte Schlussgeschichte. Die Schulversammlung für Primariakinder findet im 1. Semester nicht regelmäßig statt. Im 2. Semester wird sie allmählich wieder zum fixen Bestandteil eines Montag Morgens.

 

Angebotszettel von BetreuerInnen für Kurse in Schreiben, Mathematik und Englisch und zu diversen Sachthemen oder Themen aus dem Kreativbereich werden an der Magnettafel im Bastelbereich ausgehängt. Auch Kinder hängen eigenständig Vorschläge an diese Tafel.

Einige Themen aus dem heurigen Schuljahr: Türkei, Türkisch, Wale, Frühlingsblumen, Hühner, Insekten, Bäume, Häuser, Fußball und Gründung des FC Storch, Strickwerkstatt, Elektrobaukasten, Winkler-Bausätze mit Motoren, Kapla-Kugelbahnen, Messer schmieden in der Schmiede, Zubereitung von diversen Speisen und Kuchen, Briefmarken, Tierstudien (Zeichnungen), Kiosk mit Rechengeld, Eissaloon, Büro mit Schreibmaschine, Bauchtanzen, diverse Gesellschafts- , Rollen- und Bewegungsspiele (Favorit Kegelfußball), Englisch, Kroatisch, Töpferscheibe…

 

Projekte wie das Hexenfest, der Adventbazar, das Faschingsfest, die Seifenfabrik, der Tieretag, das Baumhausbauen und ein Fußballtournier des FC-Storch werden mit und von Primariakindern durchgeführt.

 

4 Schüler bereiten sich auf die Fahrradprüfung vor und absolvieren diese Anfang Juni erfolgreich.

 

Einige Eltern und Menschen von draußen erweitern die Angebotspalette. Eine Dame vom Verkehrskuratorium spricht über die Bedeutung von Autogurten und Sicherheit im Auto. An 2 Tagen gibt es einen Workshop mit einer ungarischen Bauchtänzerin. Barbara Manak gestaltet mit den Kindern Ketten und Ohrgehänge aus Glasperlen. Im 2. Semester arbeitet der Künstler Walter Leo Handler regelmäßig einmal pro Woche mit den SchülerInnen am Kunstprojekt „Wer oder was bewegt mich?“. Die Kinder malen mit Walter, machen Bewegungsspiele und entwickeln gemeinsam mit den Vorsekundariern und Sekundariern eine Theaterperformance. Ende Juni wird eine Vernissage und Theatervorführung im Kunstland Rajistan in Ritzing organisiert.

 

Es gibt einige Exkursionen für Primariakinder:

 

Badeteich in Markt St. Martin, Barfußweg in Oberpullendorf, Weinbauer in Horitschon, Turnsaal Kaisersdorf, Indianerspiele im Wald, Hüttenbau im Wald, Seilgarten in Lutzmannsburg, Wanderung zum Hexenstein beim Hexenfest, Therme Lutzmannsburg, Sparkassa Kaisersdorf,  Eislaufen in Mattersburg, Kirche und Pferdehof in Horitschon, „Galgenriegel“ in Neckenmarkt, Musical „The Sound of Music“ in Kirchschlag, Wanderung zum Mammutbaum in Oberpetersdorf, Zugexkursion nach Eisenstadt mit Walderlebniswanderweg bei der Gloriette, Radtour nach Neudorf, Radtour nach Draßmarkt, Schwimmbad Kaisersdorf (mehrmals)

 

 

 

Vorsekundaria und Sekundaria:

 

Neu ist in diesem Schuljahr, dass Storchennestschüler ab 11 Vorsekundarias genannt werden. Alle Vorsekundarias wählen aus den BetreuerInnen einen Tutor. Er/sie stellt die Ansprechperson für den Jugendlichen dar. In regelmäßigen Zeitabständen (1-2 mal pro Monat) finden Gespräche zwischen dem Tutor und dem Jugendlichen statt, bei welchen Lernziele ausgemacht und reflektiert werden. Ab 13 unterschreiben Jugendliche einen eigenen Vertrag, in welchem sie ihr Einverständnis mit dem Besuch der Storchennestschule, das Arbeiten an eigenen Zielen,  die Anerkennung der Regeln und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung dieser unterschreiben.  Die Unterzeichnung des Vertrages und die Erfüllung bestimmter Kriterien (Fähigkeiten im kognitiven wie auch im sozialen Bereich, Schreiben eines Tagebuches) berechtigen sie, sich als Sekundaria zu bewerben und als Sekundaria den Sekundariaraum zu benützen. 5 SchülerInnen treten im 2. Semester in die Sekundaria ein.

 

Betreut werden die Vorsekundaria- und SekundariaschülerInnen von Verena, Joe und Doris. Sie übernehmen die Tutorfunktion.

Die Schulversammlungen der SekundariaschülerInnen werden von den SchülerInnen sehr ernst genommen. Jeden Montag um halb neun kommen alle selbstverständlich und bringen sich ein. Es gibt bei jeder Versammlung einen Schriftführer, fallweise sogar einen Leiter. Bei jeder Schulversammlung gibt es im Schnitt 6 Punkte, die besprochen werden. Die Punkte werden vorab auf kleine Zettel geschrieben und in einer Box gesammelt, bei der Schulversammlung verlesen. Die meisten Punkte sind organisatorische Themen oder betreffen die Regeln der Schule und werden von den Betreuern eingebracht. Selten werden Themen von SchülerInnen eingebracht, am ehesten Vorschläge für Exkursionen oder Beschwerden.

 

Ab Beginn des Schuljahres gibt es wieder die wöchentliche „Geschichte ab 11“. Bei diesen Geschichten werden den SchülerInnen Inhalte aus diversen Lebensbereichen nähergebracht, wie z.B.: Geschichte, Religion, Literatur, Geographie… ( Entstehung der Alpen, Panama Kanal, Bermuda Dreieck, Initiationsriten, Amerikanische Präsidenten, Naturkatastrophen, Inselbegabung, Kannibalismus, Olympos, Elektropathologie, Die Schachnovelle, Photosynthese, Die Ägypter, Roma und Sinti, 1. WK, 2. WK, 30jähriger Krieg und Barockzeit, Weltraumtourismus, Lustige Erfindungen, Albert Einstein…). Die meisten Themen sind Vorschläge der Kinder, die sie auf eine Liste schreiben und welche dann von den BetreuerInnen vorbereitet werden.

 

Im September werden Kurse in Deutsch, Mathematik und Englisch ausgeschrieben. Fast alle SchülerInnen nehmen an diesen Kursen teil. Daher werden in jedem Fach 2 bis 3 fixe Gruppen eingeteilt, die sich 1 bis 2 Mal pro Woche treffen und an den jeweiligen Themen arbeiten. Mathematikkurse werden von Joe und Markus geleitet, Englisch Grammatik von Verena angeboten, Englisch Sprechen von Doris und Deutsch ebenfalls von Doris.

                                      

Themen aus dem Schulalltag: Rezepte kochen aus aller Welt, Geschäftsessen nachspielen, Geschichten verfassen, Gespräche über Gott und die Welt, Kegelfußball, Doppelschwingen auf Ringen, Aufgabenhefte, Englischvokabel gemeinsam lernen und abprüfen, Papierschöpfen, Papiermache, Perlen fädeln, Naturstudien mit Bleistift, Origami, Bücher, Zeitschriften und Zeitungen lesen, diverse Gesellschaftspiele in vielen Kombinationen, weitspringen, Fußball, Einrad fahren, laufen mit Joe, Gitarre spielen und Lieder singen, Klavier spielen, 10Fingersystem auf Schreibmaschine und Computertastatur, Programmieren, …

 

Feste wie das Hexenfest, das Faschingsfest und auch der Adventbazar gehören bereits zur Storchennesttradition. Die SchülerInnen arbeiten intensiv an den Vorbereitungen und freuen sich an der Durchführung. Einige Vorsekundaria nehmen auch am Fußballtournier des FC-Storch teil.

 

Im 2. Semester sind SchülerInnen an den Projekten „Kugellabyrinthe“, „Storchennestverlag“, „Referate“, „Zeitungsanalyse und –vergleich“, „Windrad“ und „Kunstprojekt - wer oder was bewegt mich?“ beteiligt. Das Kunstprojekt endet mit 2 erfolgreichen Vorführungen des von Kindern interpretierten modernen Märchens „Bill und Clementine“ und einer Vernissage in Rajistan Ende Juni. Das Projekt „LBioOn“ (Überprüfung und Vergleich von Lebensmittelqualität) erfindet eine Mädchengruppe selber. Es entsteht ein „Filmclub“, bei dem Filme (wie z.B. Die Welle)  gemeinsam angesehen sowie vor- und nachbesprochen werden. Das Windradprojekt ist so intensiv, dass die beteiligte Bubengruppe auch an einigen Nachmittagen daran arbeitet.

 

Einige Menschen von draußen werden ins Storchennest eingeladen: Başak Taş (Volunteer) aus der Türkei erzählt viel von ihrem Land und macht Sprach- und Kochangebote für die SchülerInnen, Noemi Tapai aus Ungarn macht einen 2tägigen Bauchtanzworkshop im Bewegungsraum mit Präsentation am Ende, der Schauspieler Thomas Declaude bietet ein 2tägiges Theatertrainig an, Christian Wegscheidler erzählt von der Kobra, Dr. Mihalkovits erzählt vom 2. Weltkrieg, Bernhard Fromwald kocht 2 Mal 3gängige Menüs mit einer Schülergruppe, der Künstler Walter Leo Handler kommt schon im Herbst 3 Mal und ab April einmal pro Woche und arbeitet mit den SchülerInnen am Kunstprojekt „Wer oder was bewegt mich?“, der Mechaniker Gerhard Reumann erklärt den SchülerInnen das Innenleben des Autos vom Schulgarten, Walter Scheurer schreibt Rezessionen für Musikzeitschriften und erzählt über seine Tätigkeit und sein Know-How in der Musikrichtung „Metal“ und Jürgen Lang schweißt mit den SchülerInnen Übungsstücke in der Werkstatt.

 

Auch heuer sind Eltern und BetreuerInnen gemeinsam auf der Suche, verschiedene Arbeits-stellen zu finden, in denen  Jugendliche tageweise oder auch länger mitarbeiten können, um einen ersten Einblick in verschiedene Arbeitswelten zu bekommen.

Es werden Praktika in einem Zimmereibetrieb und im Therapiezentrum Cassandra absolviert.

 

Folgende Exkursionen finden statt:

 

Badesee in Markt St. Martin, Therme Lutzmannsburg, Sprachenparcours in der Kuga, Völkerkundemuseum Wien – Tutanchamunausstellung, Seilgarten in Lutzmannsburg, Kletterhalle in Neutal (2 mal), BA/CA in Oberpullendorf, Pathologisch-Anatomisches Museum in Wien, Eislaufen in Kirchschlag und Karl, Turnsaal  in Horitschon, Fotografin IRIS in Oberwart, Windrad in Lichtenegg, Radtour zur Geißmühle, Wanderung nach Kobersdorf, Waldwanderung mit Hunden, 2tägige Radtour nach Rohrbach mit Übernachtung, Schwimmbad Kaisersdorf (mehrmals)

 

Exkursionen außerhalb der Schulzeiten (von Schule organisiert):

Film „Let`s make money“, Die Schachnovelle im Kulturzentrum Oberschützen, Schokoladenfabrik und -museum Heindl Wien, Teilnahme an einer Vernissage von Walter Leo Handler in NÖ.

Ein Teil der SekundariaschülerInnen nimmt im Jänner 2008 an der Schneewoche in Annaberg teil. 2 SchülerInnen fahren Snowboard, 7 mit Schiern.

 

Elternarbeit:

 

Monatlich findet ein Elternabend statt, bei dem viele organisatorische wie auch inhaltliche Themen besprochen werden. Eine intensivere Auseinandersetzung mit pädagogischen Themen gibt es in den Gesprächsrunden, die meist eine Stunde vor dem Elternabend für alle interessierten Eltern stattfindet. Mindestens einmal pro Jahr kommen beide Elternteile gemeinsam zu einem Elterngespräch.

 

Das Pädagogikteam, das sich aus BetreuerInnen und Eltern aus den Bereichen Novi, Primaria und Sekundaria zusammensetzt, trifft sich einmal im Monat, um an pädagogischen Themen zu arbeiten. Um effizienter arbeiten zu können, wird das Team beim Wintertreffen im Jänner auf 6 Teilnehmer reduziert: je 1 BetreuerInnenvertreter aus jedem Bereich, dazu je ein Elternvertreter.

 

Im Netzwerk Freier Schulen wird nach wie vor an einer Gleichstellung zu öffentlichen Schulen gearbeitet. Der Kontakt zum Netzwerk wird von Vereinsleuten und BetreuerInnen aufrecht-erhalten, die an den Bundestreffen 2 mal pro Jahr teilnehmen.

 

Sporadisch finden Materialabende statt, an denen Eltern, SchülerInnen und BetreuerInnen sich mit Mathematikmaterialien beschäftigen.

 

Mit der Generalversammlung vom Jahresbeginn wechseln die meisten Funktionen im Trägerverein der Schule. Die neuen Verantwortlichen werden vom Großteil der Elternschaft großartig unterstützt und arbeiten gemeinsam an neuen Schulerhaltungskonzepten. Weiters werden sämtliche Veranstaltungen (Vorträge, Seminare, Kinderveranstaltungen) organisiert, um ein wenig Geld für das Schulbudget zu lukrieren.

 

Im März gibt es einen Tag der offenen Tür für alle Interessierten am Storchennest, den Eltern und BetreuerInnen gemeinsam vorbereiten und auch betreuen. Davor und danach gibt es einige positive Pressemeldungen in den Regionalzeitungen. Medienpräsent ist das Storchennest auch durch den Vortrag von André Stern und die Vernissage und Theatervorführung im Rahmen eines Kunstprojektes in Rajistan.

 

 

 

 

 

 

... in Arbeit ...

2006 - Storchenreise...

Im September dieses Jahres wagten ein Gutteil der Storchennestbelegschaft etwas Neues: Eine gemeinsame Reise ans Meer. Etwa 30 Kinder und ebenso viele Erwachsene (Eltern, Betreuer und zwei Großmütter) verbrachten eine Woche in Biograd in Kroatien: Ausgiebig wurde gebadet, im Sonnenschein und im Meer. Beim Schnorcheln wurden jede Menge Krabben, Fische, Seesterne, sogar ein Rochen und ein Seehase!(eine große schwimmende Nacktschneckenart) entdeckt. Floss bauen, Boot fahren und vieles andere mehr machten die Tage in Kroatien zu einer schönen Zeit für alle.

 

15. Jänner 2005 - Wintertreffen

Storchennesteltern und Betreuer verbringen einen aktiven und ergebnisreichen Tag im Storchennest. In Arbeitsgruppen wird über Internes und Externes diskutiert, beratschlagt und geplaudert.

 

8. Mai 2004 - 10 Jahresfest

Der Festakt am Vormittag zu dem wir zahlreiche Ehrengäste begrüßen durften wird uns durch die feierliche Umrahmung durch das Vokalensemble Spirit Voices noch lange in Erinnerung bleiben. Das Kinderkonzert von Fredrik Vahle (Kinderliedermacher aus Deutschland) und das Puppentheater Bavastel “Die verwunschene Prinzessin“ war nicht nur für unsere kleinen Gäste ein Erlebnis.

 

10. Jänner 2004- Wintertreffen

In Landsee im Gasthaus Hofer fand das diesjährige Wintertreffen statt. Nicht nur über die momentane Finanzlage und über die Arbeitsverteilung im Storchennest wurde diskutiert, auch die Sekundaria und wie der Weg des Storchennestes weitergehen soll, waren Themenschwerpunkte dieses Treffens.

 

1. September 2003– Storchennest Beginn

Feierlich wurden alle Kinder im Storchennest zum neuen Kindergarten- und Schuljahr willkommen geheißen. Stolz empfingen wir unsere ältesten Storchennestkinder, die ja nun zu neuen Sekundariaschülern wurden!

 

Arbeitsreicher Sommer 2003

Seit Herbst 2003 / 2004 beherbergt das Storchennest auch eine Sekundaria. Hierzu war der Ankauf eines zweiten Hauses erforderlich und der Bau eines Verbindungsraumes zwischen dem alten Haus und dem neuen Haus. Es bedurfte vieler fleißiger Hände, um den neuen Raum zu errichten und fertigzustellen, alte Räume zu sanieren sowie neue Räume für den Schulbetrieb zu adaptieren. Vielfältige Ideen waren zu verwirklichen, um Raum für die rund 40 Kinder, die sich ab Herbst wieder im Storchennest tummelten, zu schaffen.

Es wurde ausgemalt, Türstöcke gestrichen, geputzt, geschlichtet und sortiert, Stromkabel verlegt, Stiegen gestemmt, eine neue Garderobentüre eingemauert, eine Schülerwerkstatt errichtet, der Fischteich umzäunt, Holz geschnitten und gestapelt, Schutt und Sperrmüll entsorgt, Holzfußböden verlegt und versiegelt, die neue Schule mit Heizkörper an die bestehende Heizung angeschlossen und der Kindergarten erhielt eine neue Sandkiste und einen Plattenweg. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, obwohl noch immer genügend Arbeit auf die Storchennestler wartet! Da heißt´s in die Hände spucken und auf zum nächsten Arbeitssamstag.

 

Sommerfest 27. Juni 2003

Bei herrlichem Wetter feierten wir das diesjährige Abschlussfest. Das von der Theatergruppe in Eigenregie inszenierte Stück „Dornröschen“ wurde im neuen Zwischenraum aufgeführt und musste wegen des großen Besucherandrangs gleich zweimal aufgeführt werden. Für den traditionellen Tauschmarkt waren viele Kinder mit einer Menge Tauschgut gekommen und mit mindestens genauso viel Krempel zu später Stunde wieder nach Hause gefahren. Die Montessoridollar florierten und wurden in Spanferkel, Bier, Wein, Apfelsaft, Mehlspeise, Kaffee und Popkorn umgetauscht. Ein gelungenes Fest nach einem gelungenen Jahr!

 

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